Nachhaltigkeit - unsere Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt


"Machen statt reden"

Betrachtet man die Marketinginstrumente vieler Unternehmen, so stößt man hier häufig auf die Worte "Umweltschutz" und "Nachhaltigkeit".
Dies sind schnell verwendete Worte - klingt doch gut.
Wir von metzgers-heimtiernahrung.de möchten aber nicht nur an jeder Stelle darauf hinweisen, dass wir möglichst nachhaltig und umweltschonend arbeiten, sondern möchten Ihnen transparent aufzeigen, wie wir dies tun.
Im Vorfeld gilt es zu sagen, dass wir uns nicht als diejenigen präsentieren möchten, die ausschließlich mit Elektroautos fahren und ihre Mitarbeiter dazu nötigen mit dem Fahrrad zur Arbeit zu erscheinen. Wir sind der festen Überzeugung, dass diese Themen, gerade von Unternehmen, noch deutlich anders und intensiver gestaltet werden können. 

 

1. Transportwege

Stellen Sie sich vor, dass Sie einen Onlineshop für Tierfutter in einer Großstadt im östlichen Bereich deutschands betreiben. Um möglichst günstig Ihre Produkte beziehen zu können kaufen Sie diese bei sämtlichen Großschlachtbetrieben in Deutschland ein. Alleine hier entstehen bereits mehrere Hundert Kilometer an Wegstrecke, nur um die Produkte an Ihr Lager zu liefern. Hinzu kommt, dass schon die Schlachttiere des zu beliefernden Schlachtbetriebs nicht selten mehrere Hundert Kilometer auf deutschen Straßen unterwegs gewesen sind.

Und so läuft es bei uns: Den Einkauf unserer Schlachttiere zentrieren wir auf einen Radius von max. 50km um unseren Betrieb in Pattensen b. Hannover. Lieferstrecken für Zwischenhändler entfallen bei uns, da von der Schlachtung des Tieres, bis zum Versand an den Kunden bei uns alles unter einem Dach stattfindet. Diese Minimierung der Lieferkette ermöglicht es uns nicht nur, dass wir einen direkten Einfluss auf unsere gelieferte Qualität haben, sondern auch, dass wir alleine hier schon mehrere Hundert LKW-Kilometer einsparen.

 

2. Das Versandsystem

Styroporboxen sind ja schön und gut - aber ist dies wirklich effizient? Allein die Herstellung einer solchen Styroporbox ist sehr energieaufwändig. Es gibt aber noch einen weiteren bedeutsamen Faktor: Eine Styroporbox lässt sich weder falten noch knicken. Sprich: Der Transport dieser Styroporbox zum Versenden ist sehr platzaufwändig. Weiter werden die Styroporboxen häufig als Pfandartikel versendet und finden dann leer wieder den Weg zurück zum Absender. Grundsätzlich ein netter Gedanke, aber auch hier wird Frachtraum benötigt, der sinnvoller eingesetzt werden könnte. Des Weiteren benötigen Styroporboxen aufgrund ihrer Beschaffenheit deutlich mehr Kühlmittel als andere Systeme.

Und so läuft es bei uns: Wir versenden unsere Produkte in dem innovativen Versandsystem der Firma easy2cool. Dieses Versandsystem entsteht in einem Co²-neutralem Herstellungsprozess und besteht ausschließlich aus recyceltem Altpapier und Zellulosefasern. Geliefert wird das System in flachen Kartons auf einer Palette. Das Liefervolumen entspricht so ca. 1/3 von dem, was für eine gleiche Menge an Styroporboxen benötigt werden würde. Aufgrund der hohen Isolierfähigkeit des Altpapiers, so wie der Flexibilität des Isloiermaterial benötigen wir gerade einem 3kg Kühlmittel auf 20kg frischer Ware und halten dennoch die Kühlkette ein. Bei anderen Systemen ist man nicht unselten bei 6kg- 8kg Kühlmittel für die gleiche Menge.

 

3. Gebäudetechnik

Unser Stall, in dem sich die Tiere nach dem Transport ausruhen können, ist nicht nur ein Segen für das Tierwohl und die Qualität unserer Produkte. Wir haben uns entschieden diese Stallfläche sinnvoll zu nutzen und auf ihr unserer eigenen Strom "herzustellen". So ermöglichen wir es uns selbst, dass wir einen bedeutsamen Teil unserer Energiebedarfs durch sauberen, sonnenproduzierten Strom decken können. Stetige Investitionen in moderne Kühl- und Isoliertechnik, so wie die flächendeckende Umstellung auf LED- Beleuchtungen in unseren Produktions- und Lagerräumen sorgen dafür, dass der Energieverbrauch auf ein Minimum reduziert werden konnte.
 

4. Die Verpackungseinheiten

500g Pakete, gefroren, empfangen, Tiefkühler, auftauen, portionieren, wieder einfrieren, auftauen, verfüttern. Klingt nach dem klassischen Prozess. Allerdings ist dies ein Prozess, von dem wir, nicht nur wegen der Qualitätssicherung der Ware, abraten.

So läuft es bei uns: Unser Muskelfleisch bieten wir Ihnen in 1kg, 2,5kg & 5kg Paketen an. Die Innereien in 0,5kg & 1kg.
Der Hintergrund ist folgender: Unsere Produkte werden nicht tiefgekühlt, sondern frisch aber gekühlt, versendet. Ein Auftauprozess zum Portionieren ist so als gar nicht notwendig. Aus diesem Hintergrund bieten wir die größeren Abpackungen an. Schlussendlich bedeutet es, dass für eine 1kg Abpackung gerade einmal 1/3 mehr Verpackungsmaterial als für eine 0,5kg Abpackung benötigt wird. So versuchen wir langfristig und nachhaltig möglichst viel Verpackungsmüll zu verhindern. 



Haben Sie weitere Fragen zum Thema "Nachhaltigkeit& Umweltchutz"? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail oder rufen Sie uns an!

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